Voorzieningencluster Enschede (Stadtteilzentrum), NL

Allplan: 49 235 WP Roombek EnschedePrismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 10/07Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 10/07Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08

Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08

Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08

Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 10/07

Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 10/07

Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 10/07Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08Prismare Enschede, NL Architekten: Plus Bauplanung Neckartenzlingen Aufnahme 8/08

Vorstellung des Modells 1-50 an die 19 verschiedenen Nutzergruppen
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Workshop mit dem Jugendhaus Enschede am 19.06.2003

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2. Workshop mit den Nutzern und Vereinen am 06.-07.Feb. 2003

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1. Workshop mit den Nutzern, Schülern und Vereinen am 16.-18.Jan. 2003

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Voorzieningencluster Enschede (Stadtteilzentrum), NL

Partizipation
Wir haben festgestellt, dass durch die Beteiligung der Nutzer bereits am Planungsprozess sich die Identifikation mit ihrem Gebäude, als auch der soziale Einbindungsprozess aller am Planen Beteiligten verstärkt. Das Resultat hat eine höhere Akzeptanz und ist größtenteils ohne Vandalismus. 19 Gruppen mit jeweils ganz unterschiedlichen Anzahl von Personen aus unterschiedlichen Kulturen, verschieden Vorstellungen, Wünsche, Anregungen, Bedürfnisse, Empfindlichkeiten mussten vereint werden.

Lösungsansatz
Mit allen Beteiligten entwickelte sich ein sehr differenziertes und den jeweiligen Anforderungen gerechtes Stück Stadt bzw. Stadtquartier. Vielfalt und eine Differenzierung sind gewünscht und zeichnen sich sowohl im städtebaulichen Maßstab als auch im Kleinen ab. Dieses Stadtquartier setzt sich aus differenzierten Häusern mit sehr unterschiedlichen Nutzungen zusammen. Die Baukörper folgen der städtebaulichen Vorgaben. Aus der offenen Bebauung im Nord-Osten verdichten sich die Baukörper zur Grundstücksspitze im Süd-Westen. Die Straßenfluchten am Roomweg, als auch an der Lonneker Spoorlaan werden aufgenommen. Der Freibereich bezieht den Menko Wasserturm mit ein. Von allen Seiten des Grundstücks, als auch der Gebäude, ergeben sich Möglichkeiten der Durchgänge. In der Mitte bildet sich ein zentraler öffentlicher Platz als „Herz“ des Stadtteils. Die funktionale Vernetzung der unterschiedlichen Nutzer ist Teil des Konzepts. Im Bereich der Spitze sind die meisten multifunktionalen Räume untergebracht, sowie eine Vielzahl der Vereinsräume. Eine längs gestreckte zentrale Halle bildet das Zentrum. Hier befinden sich die öffentlichen Funktionen wie Theatersaal und Restaurant.  Die Halle ist Erschließung als auch Aufenthalts- und Begegnungsraum für alle Nutzer und Besucher.

Gestalt
Leitmotiv ist die gewachsene Stadt mit sich, in Varianz, abzeichnenden Gebäuden. Unterschiedliche Bearbeiter im Büro waren als Architekt für ein Gebäude eigenverantwortlich zuständig. Im Team wurden am Modell 1/50 die Abhängigkeiten und Einflüsse der Gebäude zueinander überprüft, korrigiert und abgestimmt. Die Wohnungen im Obergeschoss sind, sowohl im Inneren als auch Äußeren, durch unterschiedliche Handschriften geprägt. Sie sind als kleinen „Reihenhäuser“ konzipiert und zeichnen sich so auch in beide Richtungen, sowohl zu Straße, als auch zum rückwärtigen Bereich des Dachgartens ab. Durch die Schrägstellung entlang der Busspur werden die Wohnungen besser belichtet. Die rückwärtige Fassade schafft Vor- und Rücksprünge und so unterschiedliche Nischen für die Bewohner. Die Fassaden sind, der Klimazone, den regionalen Gegebenheiten als auch den Kostenvorgaben folgend, größtenteils in Klinker verkleidet. Großflächige Wandflächen wechseln sich mit großflächigen Fensterflächen ab. Die Baukörper sind in unterschiedliche Steinfarben (Ton in Ton) ausgeführt. Der Übergang von Innen nach Außen ist fliessend, sowohl durch die Wahl der Materialien als auch durch die Lichtführung. Große Oberlichter die als Schirm auf dem Boden stehen, belichten die zentrale Halle. Sonnenflecken und das Schattenspiel der Schirme, Pflanzen und Wasserspiel werden hier eine ganz spezielle Atmosphäre entstehen lassen. Die Theaterwand ist in blau glasierten Ziegeln ausgeführt und setzt so einen besonderen Akzent, der bis nach außen wirkt. So weit es geht wurde versucht die Konstruktion sichtbar zu belassen. Die Kräfte werden sichtbar und verständlich abgetragen. Dies gilt vor allem für die Dachkonstruktion der Klassen, die zum Teil in Holz ausgeführt ist. Die einsehbaren Dachflächen sind begrünt.

Im Projekt sind folgende Nutzer untergebracht:

Anne von Buren Grundschule
Roombeek Grundschule
Multifunktionale Schule
Jugendclub
Kindergarten,
Kinderhort
Kinderkrippe
Türkischer Kulturverein
Allevitischer Kulturverein,
Marokkanischer Kulturverein
Modelleisenbahnverein
Rote Kreuz Verein
Pastorat
Behinderten Werkstätten
Läden
Büros
Betreutes Wohnen
Appartments
Multifunktionale Räume für Theater, Musik und Sport.

 

Adresse:
Prismare
Roomweg 167d
7523 BM Enschede

Bauherr:
De Woonplaats
Tramstraat 2
NL – 7141 EG Groenlo

PBW Gemeente Enschede
Voortsweg 133
Postbus 606
7500 AP Enschede

Fertigstellung:
2007

Baukosten (KG 300-400):
ca. 19,0 Mio. € (brutto)

Flächen:
BGF ca. 17.995 m²

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